Feiertage in Tschechien

Tschechien

In Tschechien sind einige hohe christliche Feiertage wie Ostern und Weihnachten arbeitsfrei, nicht jedoch Pfingsten und Christi Himmelfahrt.

Der aus der Tschechoslowakei hervorgegangene Staat hat darüber hinaus sieben Feiertage ausgerufen, die an politische Ereignisse der Nation in älterer und jüngerer Vergangenheit erinnern. Neben den Gründungstagen der Tschechoslowakei 1918 und Tschechiens 1993 werden etwa Apostel, der Heilige Wenzel und der Reformator Jan Hus mit eigenen Staatsfeiertagen geehrt.

Übersicht

Neujahr/ Tag der Erneuerung des selbständigen tschechischen Staates 1993 -1. Januar

Ostermontag – März/April

Tag der Arbeit -1. Mai

Tag der Befreiung vom Faschismus 1945 – 8. Mai

Tag der Slawenapostel Kyrill und Method – 5. Juli

Todestag von Jan Hus – 6. Juli

Todestag des Heiligen Wenzels – 28. September

Gründungstag der Tschechoslowakei 1918 – 28. Oktober

Weihnachten – 24., 25., 26. Dezember

 

Wissenswertes zu ausgewählten Feiertagen

 

Tag der Slawenapostel Kyrill und Method

Die Priesterbrüder Kyrill und Method bekehrten die slawischen Völker im 9. Jahrhundert zum Christentum, indem sie erstmals Messen in slawischer Sprache abhielten. Die Missionierer wurden seit dem Mittelalter als Heilige verehrt. Papst Johannes Paul II. ernannte die slawischen Apostel 1980 zu Mitpatronen Europas. Höhepunkt der kirchlichen Feierlichkeiten zu Ehren der Heiligen ist jährlich am 5. Juli die mährische Wallfahrtsstätte Velehrad. Am Vorabend findet vor der Basilika seit einigen Jahren „Ein Konzert für alle Menschen guten Willens“ statt.

 

Todestag von Jan Hus

Jan Hus bedeutete den Tschechen das gleiche wie ein Jahrhundert später Martin Luther den Deutschen. Der böhmische Reformator und Theologe übersetzte im 15. Jahrhundert die Bibel ins Tschechische, predigte in Landessprache und bekämpfte den Ablasshandel. Als er sich weigerte, seine Lehre zu widerrufen, wurde Jan Hus mitsamt seinen Schriften im Jahr 1415 als Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrannt. An seinem Todestag am 6. Juli werden Gedenkgottesdienste abgehalten.

 

Todestag des Heiligen Wenzels

Der Heilige Wenzel genießt in Tschechien Kultstatus. Der böhmische Fürst wurde im 10. Jahrhundert von seinem Bruder getötet. Ob es dabei um Wenzels prodeutsche Politik oder um übliche Machtstreitigkeiten ging, darum streiten Historiker bis heute. Sicher ist, dass der Bruder seine Tat bereute und Wenzels Gebeine in den Prager Veitsdom überführen ließ.

Die ersten Geschichten von Wunderheilungen ließen nicht lange auf sich warten und Wenzel wurde noch zu Regierungszeiten des Bruders heiliggesprochen. Ein Heiliger in den eigenen Reihen verhalf der Wenzeldynastie europaweit zu großem Ansehen  und den Tschechen zu einem neuen Nationalgefühl. Ein Mythos war geboren und wirkt bis heute nach.

Der Wenzelsplatz in Prag ist der Treffpunkt der Tschechen und wurde immer wieder zum Schauplatz politischer Auseinandersetzungen. Wenzels Todestag am 28. September wird seit dem Jahr 2000 als „Tag der tschechischen Staatlichkeit“ mit offiziellen Veranstaltungen unter der Schirmherrschaft des Staatspräsidenten begangen.

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