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Marokko: Ein faszinierendes Abenteuer mit dem Mietwagen

Es ist ein echtes Abenteuer, Marokko mit dem Mietwagen zu erkunden. Den Reisenden erwarten exotische Städte, endlose Wüsten und traumhafte Strände. Unsere Mietwagentipps sollen helfen, Buchung und Reise zu erleichtern.

Den Mietwagen übernehmen

Die meisten Reisenden erreichen Marokko über die Flughäfen in Agadir, Casablanca oder Marrakesch. An allen Flughäfen finden Sie Autovermietungen im Terminal. Sie sollten nur sicher stellen, dass auch Ihr Verleiher seine Station im Flughafen betreibt.

Befindet er sich nämlich nur in der Nähe, kann es sein, dass Sie auf ein Shuttle warten müssen, das Sie dorthin bringt. Und das kann in Marokko eine ganze Weile dauern.

Den richtigen Mietwagen wählen

Klimaanlage sollte Ihr Fahrzeug auf alle Fälle haben, damit Sie auch bei großer Hitze die Fahrt entspannt genießen können. In manchen Teilen Marokkos müssen Sie mit unbefestigten Straßen rechnen.

Mit einem Fahrzeug mit Allradantrieb sind Sie dort auf der sicheren Seite. Klären Sie aber vor der Fahrt, ob Sie mit Ihrem Mietauto auch unbefestigte Straßen nutzen dürfen.

Mietwagenpreise

Die Mietwagenpreise in Marokko liegen meist im mittleren Bereich. In der Hauptsaison, wenn die Touristen ins Land strömen, kann es aber zu Engpässen bei den Mietautos kommen.

Und dann steigen auch die Preise. Am günstigsten fahren Sie meist, wenn Sie weit vor der Reise buchen und unseren Preisvergleich nutzen.

Den Wagen richtig versichern

Da es gerade in den marokkanischen Städten sehr turbulent zugeht, ist auch schnell einmal ein Unfall passiert. Aber auch die eigenwillige Auslegung der Verkehrsregelen auf den Landstraßen sorgt immer wieder für Unfälle.

Gut versichert sind Sie, wenn Sie ein Mietauto mit Vollkasko ohne Selbstbeteiligung gebucht haben. Bei der Haftpflicht ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Höhe der Deckungssumme mindestens eine Million Euro beträgt.

Denn wenn bei einem Unfall Personen zu Schaden kommen, wird es ganz schnell sehr teuer. Erscheint Ihnen die Deckungssumme Ihres Verleihers zu niedrig, können Sie sich mit einer sogenannten Traveller-Police zusätzlich absichern. Sprechen Sie mit Ihrem Versicherungsvertreter und stellen Sie sicher, dass die Police auch in Marokko gilt.

Altersgrenze

21 Jahre müssen sie bei fast allen Verleihern in Marokko sein, um einen Mietwagen ausleihen zu können. Und an Fahrer, die älter als 70 Jahre sind, wird bei manchen Verleihern auch kein Auto vermietet.

Von jüngeren Fahrern unter 25 Jahren wird bei manchen Verleihern eine Zusatzgebühr verlangt. Informieren Sie sich am besten vor der Fahrt über die Konditionen Ihrer Autovermietung.

Zubehör

Gerade, wenn Sie in einsamen Gegenden des Landes unterwegs sind, werden Sie ein Navigationsgerät zu schätzen wissen, das Ihnen zuverlässig den Weg zur nächsten menschlichen Ansiedlung weist. Reservieren Sie Ihr gewünschtes Zubehör rechtzeitig, damit es am Tag der Fahrzeugübernahme auch verfügbar ist.

Sprachbarriere

Mietwagenkunden, die gut französisch sprechen, werden in Marokko selten Probleme haben. Wenn Sie sich aber nur auf englisch verständigen können, sollten Sie zur Sicherheit die Telefonnummer der marokkanischen Zentrale Ihres Verleihers notieren. Vielleicht haben Sie Glück und finden dort einen Verleiher der Übersetzungshilfe leisten kann.

Freie Kilometer

In Marokko gibt es viel zu entdecken. Mieten Sie deshalb immer einen Wagen, bei dem alle Kilometer frei sind, um die Schönheit des Landes ausgiebig kennen lernen zu können.

Tankregelung

Viele Verleiher in Marokko übergeben die Fahrzeuge mit nicht vollständig gefülltem Tank. Der Mieter muss dann das Auto mit dem gleichen Füllstand wieder zurückgeben. Da es bei dieser Variante oft zu Missverständnissen kommt, empfehlen wir, wenn möglich, bei einem Verleiher zu buchen, der den Wagen vollgetankt übergibt und bei dem Sie das Auto vollgetankt wieder abgeben. Bewahren Sie den letzen Tankbeleg bis zur Rückgabe des Autos auf, um beweisen zu können, dass Sie erst kurz vor der Mietsstation vollgetankt haben.

Kaution

Wenn Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie bei einem Verleiher buchen, der die Kaution auf Ihrer Kreditkarte nur blockt. Wird der Betrag nämlich tatsächlich eingezogen, kann es manchmal lange dauern, bis das Geld wieder auf Ihr Konto zurück überwiesen wird.

Achten Sie zudem darauf, dass der Kreditrahmen Ihrer Karte ausreicht, um die Kaution zu begleichen.

Verkehrsregeln Marokko

Allgemein:
Im Nordosten von Marokko ist das Straßennetz noch am besten ausgebaut, während südlich und östlich des Atlasgebirges eher mit Sandpisten, zu rechnen ist, die dabei noch sehr kurvig sind.

Die Hälfte der 62.000 Kilometer umfassenden Strecken sind asphaltiert. Vorsicht an Ampeln, oft funktionieren sie nicht und der Verkehr wird durch einen Polizisten auf der Kreuzung geregelt.

Viele Straßen sind mautpflichtig und die Gebühr kann direkt vor Ort entrichtet werden. Der von rechts kommende Verkehr hat immer Vorrang, auch im Kreisverkehr.

Führerschein:
Ein internationaler Führerschein ist erforderlich.

Promillegrenze:
Überall in Marokko gilt absolutes Alkoholverbot am Steuer, also die 0.0 Promillegrenze. Verstöße werden äußerst streng geahndet.

Bußgelder:
Rote Ampel: ab 40 Euro
Nicht angeschnallt: ab 10 Euro
Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung: 270 Euro
Geschwindigkeitsüberschreitung 27 Euro – 630 Euro

Sonstiges:
Es gelten ähnliche Verkehrsregeln wie auch überall in Europa. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen liegen in Städten bei 50 km/h, in kleineren Orten darf 60 km/h, auf Landstraßen 100 km/h und auf der Autobahn 120 km/h gefahren werden.

Vorschlag für eine Reise mit dem Mietwagen

Marrakesch – Die Perle des Orients
Die Reise beginnt in der wohl schönsten Stadt Marokkos. Marrakesch zieht jeden in seinen Bann, Sie müssen sich nur auf die Stadt einlassen.

In Marrakesch bekommen Sie eine konzentrierte Form orientalischen Lebens geboten. Manche Touristen fühlen sich davon überfordert und verbringen Ihren Aufenthalt zum Großteil im Hotel. Zögern Sie nicht, stürzen Sie sich ins Stadtleben.

Platz der Geköpften: Märchen aus Tausendundeiner Nacht
Als erstes sollte ein Besuch auf dem „Platz der Geköpften“ auf dem Programm stehen. Der gruselige Name hat, wie nicht anders zu erwarten ist, auch einen schaurigen Hintergrund. Angeblich wurden hier früher die Köpfe von Hingerichteten auf Stangen aufgespießt und zur Schau gestellt. Heute hingegen vibriert der Platz vor Lebenslust.

Überall zeigen Gaukler und Akrobaten ihre Kunststücke. Schlangenbeschwörer und Musikanten runden das Bild ab. Besonders beliebt bei den Marokkanern sind die Märchenerzähler. In diesem Land wird der Vortragskunst noch hohe Wertschätzung entgegengebracht.An verschiedenen Ständen können Sie frischgepresste Säfte, aber auch Datteln und getrocknete Früchte genießen.

Suqs: Turbulentes Marktleben
Frisch gestärkt geht es dann weiter auf Shoppingtour. Die Suqs von Marrakesch sind die größten des ganzen Landes. In einem endlos scheinenden Gassengewirr bieten Händler unendlich viele Waren an. Wenn Sie etwas kaufen möchten, sollten Sie keineswegs vergessen zu handeln.

Das gehört in Marokko zum guten Ton. Ein Tourist, der sofort den geforderten Preis bezahlt, macht sich lächerlich. Nach dem Besuch der Suqs ist Ihr Entdeckergeist gefordert. Schlendern Sie durch die Stadt, stoßen Sie immer wieder auf unbekannte Ecken und erleben Sie das Marrakesch abseits der touristischen Pfade.

Settat: Beschauliches Universitätsstädtchen
Am nächsten Tag geht die Reise nach Settat. In guten anderthalb Stunden sind Sie dort. In dieser ruhigen Universitätsstadt können Sie sich vom hektischen Treiben in Marrakesch ein wenig erholen. Schlendern Sie durch die ruhige Parkanlage oder versuchen Sie auf dem Golfplatz Ihr Glück. Vor allem können Sie in Settat marokkanisches Leben fernab vom Tourismus beobachten.

Casablanca: Moderne Hafenstadt mit interessanten Facetten
Danach wird es wieder turbulent, denn schon in weniger als einer Stunde erreichen Sie Casablanca. Rick`s Café aus dem Film „Casablanca“ mit Humphrey Bogart gibt es schon lange nicht mehr. Casablanca ist eine moderne Hafenstadt, die viele Touristen nur von der Durchfahrt kennen.

Dabei ist es durchaus lohnend, ein wenig länger hier zu bleiben. In der Medina kann man noch einmal einen echten marokkanischen Markt erleben. Hier kaufen kaum Touristen ein. Vielmehr erwerben hier die Einheimischen unter lautem Gefeilsche ihre Alltagswaren. Auch die Moschee Hassan II. lohnt den Besuch. Sie ist die zweitgrößte Moschee der Welt und bietet 100.000 Gläubigen Platz.

Danach haben Sie vielleicht Lust, den Fischereihafen anzusteuern und in einem der Fischrestaurants zu speisen. Während Sie auf Ihr frisch zubereitetes Essen warten, können Sie in aller Ruhe die nächsten Stationen Ihres Roadtrips Marokko planen.

Fazit

Mit ein wenig Abenteuergeist lässt sich Marokko problemlos mit dem Mietwagen erobern. Und mit unserem praktischen Preisvergleich finden Sie auch immer ein passendes Auto zu einem günstigen Preis.

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